Pink und Floyd

Obwohl Syd Barrett oft erzählte, dass ihm der Bandnamen von einer fliegenden Untertasse mitgeteilt wurde (!) ist doch eher wahrscheinlich, dass es sich um die Vornamen zweier US-Bluesmusiker handelt (die Teil der Barrett´schen Plattensammlung waren): Pink Anderson und Floyd Council.

Folgende Infos stammen u.a. von der Seite: The real Pink Floyd Webpage


PinkAnderson Pink Anderson (*12.2.1900 Lawrence/South Carolina, gestorben 1974)
Pink lernte 1916 den blinden Sänger Simmie Dooley kennen, mit den er in kleineren Orten auftrat. Zusammen mit Simmie machte Pink seine ersten Aufnahmen für Columbia. Erst in den 50er Jahren folgten dann weitere Aufnahmen. Nach dem Tod von Simmie im Dezember 1960 machte Pink ein paar Aufnahmen und hatte einen Auftritt in dem Film 'The Bluesmen' (1963). Ansonsten spielte er eher für Freunde und brachte seinem Sohn Songs bei.
(Wave von P.Anderson)

Floyd Council (*2.9.1911 Chapel Hill/ North Carolina, gestorben 1976)
Er begann seine Karriere in den Straßen von Chapel Hill Mitte der 20er Jahre mit den Brüdern Leo und Thomas Strowd.
Im Januar 1937 wurde Floyd für Aufnahmen nach New York eingeladen, um zusammen mit Blind Boy Fuller zu arbeiten. Floyd spielte bei den Aufnahmen die zweite Gitarre. Seine Solo-Stücke wurden als "Blind Boy Fuller's buddy" veröffentlicht. Insgesamt nach Floyd 27 Titel auf.
Floyd hatte Auftritte in den 40er und 50er Jahren rund um Chapel Hill, in Country-Clubs und im lokalen Radiosender, teilweise zusammen mit Thomas Strowd. Krankheitsbedingt reduzierte er aber diese Auftritten später und hörte nach einem Schlaganfall ganz auf.

(Wave von F.Council)

FloydCouncil